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Laufschuhe – Informatives
Laufschuhe im Vergleich

Laufschuhe oder Joggingschuhe – beziehungsweise deren Aufbau und Qualität – sind die einzigen Elemente, auf die es beim Laufen tatsächlich ankommt. Laufbekleidung – ok, wer es mag, ein Muss ist es nicht. Gute Trainingsschuhe vereinen Stabilität mit Bequemlichkeit, ohne dabei den Fuß zu belasten. Unterschieden werden Runningschuhe je nach ihrem angedachten Einsatzzweck. Stabilitätsschuhe für schwere Läufer sind anders aufgebaut als Neutralschuhe oder gar Minimalschuhe, die dem Barfußlaufen nachempfunden sind. Wer gerne regelrechte Trailläufe querfeldein durch den Wald anstrebt, wählt Trailschuhe. Auf dieser Seite gibt es übrigens den aktuellen Testbericht zum Salomonon XA Pro 3D. Und hier findest Du den Laufschuhtest zu einem der schnellsten, aggressivsten Trainingsschuhe aus dem Hause Asics. 

Beliebte Laufschuhe im Vergleich:

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Inhaltsverzeichnis

Unsere Füße leisten schwerste Arbeit. Sie tragen unser Gewicht, ob wir rennen, sprinten, hüpfen oder laufen. Sie halten uns im Gleichgewicht und sie stützen uns. Sie reagieren schnell, wenn wir stolpern und sie verzeihen uns viel. Um unsere wertvollen Füße zu unterstützen, wurde dieses Seite in monatelanger Recherchearbeit entwickelt. Du findest hier fundierte Informationen, wenn Du mit dem Laufsport beginnen möchtest oder wenn Du Dich einfach für die besten Laufschuhe 2016 interessierst. Hier gibt es einen Laufplan für Anfänger, Du erfährst, was es mit der Pronation und der Supination auf sich hat und Du bekommst fundierte Informationen im Sinne eines Laufschuhberater online, wenn es um den Kauf neuer Laufschuhe geht.

Laufschuhe

Warum sind gute Laufschuhe wichtig?

Laufschuhe, Neutralschuhe, Trailschuhe, Schuhe für den Wettkampf, Minimalschuhe – all das sind Schuhe, die speziell auf die Anforderungen des Laufsports ausgelegt sind. Es kommt sozusagen auf Deinen Laufstil und Deine bevorzugten Laufstrecken an. Im Gegensatz zum „normalen“ Gehen gibt es beim Laufen eine Schwebephase zwischen jedem Aufsetzen des Fußes. Im Schnitt trägt der Fuß beim Aufsetzen das 2-3 fache des eigenen Körpergewichtes. Die Gelenke und Muskeln fangen den Aufprall federnd ab. Dabei spielen zwei Muskelgruppen und zwei Gelenke die Hauptrollen: die vordere Oberschenkelmuskulatur ( Musculus quadrizeps), die Muskulatur der Waden (Musculus trizeps surae) und das Knie- sowie das Fußgelenk.

Schuhe für den Laufsport haben die Funktion, die Muskelgruppen und die Gelenke zu unterstützen. Die wichtigsten Aufgaben guter Neutralschuhe, Stabilschuhe, Stabilitätsschuhe oder Trailschuhe ist das Dämpfen einerseits und das Stabilisieren andererseits. Durch diese speziellen Funktionen wird der Fuß während der Abstoß-, Bewegungs- und Aufprallphase gestützt und geführt, auch bei Überpronation oder bei Supination. Zudem gleichen dafür vorgesehene Schuhe etwaige Fußfehlstellungen aus. Joggingschuhe, die keine ausgleichende Funktion haben, werden als Neutrallaufschuh bezeichnet. Läufer, die ein völlig normales Abrollverhalten haben, sind mit solchen Neutralschuhen bestens beraten. Besitzt ein Runningschuh bestimmte Stabilisierungselemente, handelt es sich um einen Pronationslaufschuh.

Die Dämpfung bei Joggingschuhen

Die Dämpfung ist eines der wichtigsten Kriterien bei Trainingsschuhen. Denn sowohl eine zu geringe als auch eine zu starke Dämpfung kann letztendlich zu Problemen führen. Im Prinzip hat die Dämpfung im Laufschuh eine wichtige Aufgabe: Sie federt die Rückstöße aufgrund des eigenen Körpergewichtes und eines harten Bodens ab. Dadurch wird eine zu starke Belastung des Körpers auf ein Mindestmaß reduziert. Laufen soll erstens Spaß machen und zweitens der Gesundheit dienen. Einen wertvollen Beitrag leisten gedämpfte Laufschuhe zweifelsohne.

Forschungen im sportmedizinischen Bereich zeigen, dass bei normalen Fußstellungen eine mäßige Dämpfung absolut ausreichend ist. Wer schon längere Zeit läuft, erinnert sich vielleicht noch an das regelrechte „Wettrennen“ diverser Laufschuhhersteller, noch mehr Dämpfung in ihren Laufschuhmodellen zu verbauen, noch mehr Technik, immer ausgefeilter – schneller, weiter, höher. Dabei wurde dem Schuhgewicht immer weniger Bedeutung zugemessen. Das hat sich geändert. Teilweise reduzierte sich das Schuhgewicht einzelner Modelle drastisch. Nach Bekanntwerden der Untersuchungsergebnisse der Sportwissenschaft fand das Feilschen um die stärkste Dämpfung ein Ende.
Die Laufschuhhersteller konzentrierten sich darauf, Laufschuhe für verschiedene Laufschuhtypen und je nach Laufstil zu konstruieren. Und genau das ist der richtige Weg. Die Dämpfung in den Sportschuhen erfüllt folgende Funktionen:

  • Ausgleich beim Laufen auf hartem Untergrund
  • Reduktion der Belastung des Fußes bei Übergewicht
  • Entlastung bei bestimmten orthopädischen Problemen ( z. Bsp. Hohlfuß oder bei Pronierern)
  • Stützung der Muskeln, Sehnen, Bändern bei untrainierten Läufern.

Bei einer zu ausgeprägten Dämpfung im Neutralschuh wiederum zeigt sich, dass die körpereigene Dämpfung der angesprochenen Muskeln, Sehnen und Bänder abnimmt. Wird beispielsweise die Fußmuskuluatur durch einen Pronationsschuh „entlastet“, kann sich genau durch diesen Umstand eine Fußfehlstellung einschleichen – das wäre äußerst kontraproduktiv.

Sportwissenschaftliche Tests zeigen, dass ein komplett ungedämpfter Schuh ein höheres Risiko darstellt, als ein Laufschuhmodell mit einer soliden – aber nicht zu ausgeprägten Dämpfung. Die Weichheit eines ungedämpften Laufschuh belastet Gelenke, Knochen und Bänder, was sich in typischen Beschwerden im Knie, an der Achillessehne oder an den Sprunggelenken zeigen kann.

Wie viel Dämpfung sollte mein Laufschuh haben?

Wer mit dem Laufen neu beginnt, wird sich diese Frage sicher stellen. Dabei gibt es einige Kriterien, die eine fundierte Antwort geben. Wichtig ist – wie so oft – das eigene Verhalten:

Leicht gedämpfte Joggingschuhe kommen bei folgenden Aspekten zum Einsatz:

  • Anfänger oder Wiedereinsteiger
  • Laufen auf hartem Untergrund
  • mittleres Übergewicht
  • Orthopädische Probleme (Hohlfuß, Spreizfuß, Pronierer – Überpronation oder Supination)
  • Langstreckenläufer

Somit empfiehlt es sich für diese Läufer, auf eine mäßige Dämpfung zurückzugreifen. Schwere Läufer müssen auf eine stärkere Dämpfung achten. Dadurch wird der gesamte Muskulatur- und Bänderapparat rund um den Fuß gut geschützt. Zudem wirken bei einer starken Dämpfung bei übergewichtigen Läufern auch weniger Kräfte auf das Kniegelenk ein.

Der Aufbau eines Laufschuh

Runningschuhe sind komplex und strukturiert aufgebaut. Die Außen- beziehungsweise Laufsohle besteht aus einem abriebfesten Material – immerhin soll die Sohle viele Kilometer aushalten. Du kannst die Außensohle im entferntesten Sinn mit einem Autoreifen vergleichen, auch dieser verfügt über Eigenschaften, die sowohl festigend, aber mit wenig Abrieb verbunden sind.

Die Zwischensohle oder Mittelsohle liegt zwischen der Außensohle und dem oberen Teil des Schuhs. Sie entscheidet über die Dämpfung und besteht meist aus EVA. Manche Hersteller verbauen zusätzliche Dämpfungskissen, um dem Laufschuh noch weitere Dämpfungselemente zu verpassen. Die Pronationsstütze wird in die Zwischensohle eingepasst.

 

Aufbau Laufschuhe

Die verschiedenen Dämpfungssysteme

Jeder Hersteller verwendet ein eigens entwickeltes System bezüglich der Dämpfung. Ich versuche mal, Dir einen guten Überblick über die verschiedenen Dämpfungen zu geben. Natürlich kann man – meiner Meinung nach – nicht sagen, dieses Dämpfungssystem ist gut und jenes ist schlecht. Jedes Dämpfungssystem in den Runningschuhen für sich ist eigentlich „gut“. Es kommt eben nur darauf an, was dem Sportler mehr liegt. Der eine läuft ausschließlich in Asics Gel Schuhen oder nur im Dynaflyte, der andere fühlt sich in Adidas Boost am Wohlsten und für den Nächsten kommt außer dem Nike Flyknit  nichts an die Füße – nur um Beispiele zu geben. Das ist wie mit der Laufbekleidung, der eine besteht auf eine spezielle Laufhose, der andere benutzt als Laufzubehör Laufuhren.

Acics Laufschuhe: Gel, EVA und Solyte

  • Asics Gel: bei dieser Mittelsohle handelt es sich um ein speziell geformtes Kissen mit einer Silikonfüllung. Der Vorteil liegt darin, dass das Material nachgiebig ist, dabei aber weder zu nachgiebig noch zu fest ist. In nahezu jedem Laufschuhtest finden sich Asics Gel Runningschuhe, die immer vorne mitspielen. So ist beispielsweise der Asics Gel noosa tri einer der beliebtesten Neutralschuhe. In einem Laufshop wurde er mir sogar als „Allrounder“ erklärt, also für Überpronation und Supination geeignet. Doch ich bin der Meinung, der Asics Gel ist ein komfortabler Trainingsschuh für Neutralläufer bis hin zu einer leichten Überpronation. Das Schuhgewicht allein verrät, dass es sich auch um keine leichten Wettkampfschuhe handelt – dennoch ist es ein Top-Laufschuh, der in allen verfügbaren Größen gekauft werden kann.
  • EVA: aufgeschäumter Kunststoff, der den Laufschuh extrem leicht macht.
  • Solyte: ein völlig neues Konzept der Mittelsohlen-Technologie, das den Laufschuh um nochmals 10 Prozent leichter macht.

Adidas Laufschuhe: adiPRENE®, adiPRENE®+CS Litestrike

  • Adidas verwendet hauptsächlich Materialien, die auf EVA basieren. Besonders der Fersenbereich wird durch die Komponeneten gestützt, einige Modelle haben das Material auch im Vorfußbereich.

Brooks Laufschuhe: DNA

  • Das verwendete Material von Brooks Runningschuhen wird als DNA bezeichnet. Es ist ein Dämpfungssystem, das sich dem Läufer anpasst. Bei einem langsamen Lauf dämpft DNA deutlich stärker als bei einem aggressiven Lauf. Dieses Dämpfungssystem erklärt sicher die Beliebtheit von Brooks.

 Die anatomischen Gründe für gute Neutralschuhe, Stabilitätsschuhe oder Trailschuhe

In unseren Füßen befinden sich fast 30 Knochen, knapp 30 Gelenke, um die 60 Muskeln, über 100 Bänder und mehr als 200 Sehnen. Die Voraussetzung zum gesunden Laufen sind also gegeben. Leider spielen Füße immer noch eine vernachlässigte Rolle. Die Anzahl der Sinneszellen in den Füßen übersteigt die des Gesichtes. Obwohl unsere Füße ein wahres Meisterwerk der Natur sind, werden sie von uns unterschätzt. Sie haben zu funktionieren. Wir quetschen sie in zu enges Schuhwerk, wir missachten ihre Bedürfnisse. Gesundes Laufen funktioniert so definitiv nicht.
Und wenn sich die Füße eines Tages in Form eines Fersensporn wehren, sind wir ratlos. Die Damenwelt kann sicher ein Wörtchen mitreden – der wöchentliche Gang zur Nagelpflege ist fast schon als heilig anzusehen. Immerhin präsentiert man (Frau) sich mit den Händen der Öffentlichkeit, während die Füße nur allzu gerne ignoriert werden. Das haben unsere tragenden Körperteile keinesfalls verdient. Gesundes Laufen basiert auf dem richtigen Schuhwerk. Die besten Laufschuhe für Damen und herausragende Herren Laufschuhe werden hier gebündelt vorgestellt.

Laufschuhe

Laufschuhe – Sprengung

Oft ist über eine hohe „Sprengung“ bei Schuhen im Laufbereich zu hören oder zu lesen. Was das ist, möchte ich ganz kurz erklären: Wenn Du barfuß auf dem Boden stehst, ist die Sprengung 0,00 mm. Deine Ferse und Dein Vorfuß befinden sich auf exakt gleicher Höhe. Trägst Du einen Neutralschuh mit einer Sprengung – beispielsweise 8 mm, dann ist Deine Ferse um 8 mm höher als Dein Vorfuß. Im Durchschnitt beträgt die Sprengung bei einem Laufschuh zwischen 8 und 11 mm.

Laufschuhe

Laufschuhe für Damen – eine Besonderheit?

Die meisten Hersteller von Sportschuhen bieten ihre Modelle als Laufschuhe Damen oder als  Laufschuhe Herren und natürlich nicht zu vergessen Kinder Laufschuhe an. Das hat gute Gründe, auch wenn ich persönlich normalerweise keine Pauschalisierungen mag. Auch wenn es speziell ein Laufschuh für Damen sein mag, so gibt es doch Frauen, die in Herren Laufschuhen besser zurecht kommen – mich eingeschlossen. Der folgende Abschnitt nimmt sich also der Thematik Laufschuhe Damen für all diejenigen an, die dem „Durchschnitt“ bezüglich der Füße entsprechen.

Damen Laufschuhe werden aufgrund anatomischer Unterschiede konzipiert. Füße von Frauen und Füße von Männer unterscheiden sich nicht alleine nur in der Größe. Ein Blick auf die Anatomie eines „durchschnittlichen“ Frauenfußes zeigt deutliche Unterschiede im Vergleich zu dem Fuß eines Mannes:

  • Das Fußgelenk liegt tiefer
  • Der Fuß einer Frau ist deutlich schmaler und insgesamt flacher (weniger Volumen)
  • bedingt durch ein breiteres Becken ergibt sich eine andere Winkelstellung, was häufiger eine leichte Pronation hervorruft
  • Frauenfüße sind insgesamt beweglicher
  • geringeres Körpergewicht bei gleicher Schuhgröße
  • eventuell verkürzte Wadenmuskulatur durch das Tragen hochhackiger Schuhe im Alltag

Ein ganz wichtiges Element ist das Körpergewicht bei gleicher Schuhgröße und angepasstem Schuhgewicht im Gegensatz zu einem Mann. Stelle Dir einen Mann und eine Frau vor, beide haben Schuhgröße 40. Der Mann wird mit Sicherheit mehr Gewicht auf die Waage bringen als die Frau und zwar im Durchschnitt 15 Prozent. Um bei statistischen Zahlen zu bleiben: Männer sind zudem noch rund 15 Zentimeter größer. Damit erklärt sich fast schon von selbst, warum es Unterschiede bei den Runningschuhen gibt. Wäre die Dämpfung bei beiden Trainingsschuhen gleich stark ausgeprägt, wäre der Laufschuh für die Frau viel zu stark gedämpft. Der Herren Laufschuh sollte immerhin das höhere Gewicht des Mannes berücksichtigen.

Laufschuhe Damen

Im Normalfall geschieht diese Anpassung im Bereich der Mittelsohle. Bei Runners Schuhen für Frauen kommt eine flachere und insgesamt weichere Zwischensohle zum Einsatz. Das führt dazu, dass ein Laufschuh für Damen hinsichtlich seines Eigengewichtes leichter wird. Natürlich wirkt sich das auch auf die Stabilität aus. Während ein Laufschuh für den Mann stabiler verbaut ist, zeigt sich ein Laufschuh für Damen wesentlich flexibler. Da Frauen ein breiteres Becken haben, verändert sich die Winkelstellung der Füße, deswegen haben Frauen häufiger sogenannte „X-Beine“, was beim Laufen zu einer Pronation führen kann. Laufschuhe für die weibliche Zielgruppe sind deswegen häufiger mit einer stützenden Pronation belegt als im Vergleich Herrenmodelle. Im Bereich des Vorfußes sind die Füße der Damen meist schmaler ausgeprägt als die des Mannes. Auch hier gehen die Hersteller auf den Unterschied ein und bieten ihre Laufschuhe mit entsprechend angepasster Breite an.

Laufschuhe Damen und Herren

Welche Laufschuhe sollen es denn sein?

Der Markt ist breit gefächert, es gibt Minimalschuhe, Stabilschuhe, Neutralschuhe, spezielle Schuhe für Wettkämpfe und, und, und… Hast Du Dich schon einmal mit der Thematik befasst, wie ein guter Schuh aufgebaut ist, der zu Deinen Bedürfnissen passt? Dann dürftest Du recht schnell mit Fachbegriffen konfrontiert worden sein, deren Bedeutung vielleicht ein Schuhmacher, Laufshop oder Laufschuhberater kennt, aber kaum jemand, der sich lediglich für gutes Schuhwerk interessiert, welches für ein wirklich gesundes Laufen auf den heimischen Laufstrecken geeignet ist. Dabei haben sich etliche Hersteller der Kategorie Laufschuhe wirklich einiges einfallen lassen, um höchsten Komfort an den Füßen zu bescheren. Alles dient dem Ziel, aus einem Laufschuhkauf ein gesundes Vergnügen zu stilisieren. Die Trainingspläne liegen vielleicht bei Dir zuhause bereit, Dir fehlen nur noch die passenden Laufschuhe. Doch was bringen teure Neutralschuhe, Wettkampfschuhe oder Trailschuhe wie von Salomon oder Inov, wenn Du nicht weißt, ob denn teuer auch gut ist? Im Folgenden erfährst Du, worauf es beim Kauf von guten Schuhen ankommt. Gute Laufschuhe vereinen ein Ziel: Wohlbefinden. Doch dabei gibt es ein kleines Problem: Eine Produktionslinie ist gleich – Füße sind jedoch nicht gleich. Der eine belastet seine Füße ungleichmäßig, der andere hat vielleicht ein Handikap, das es auszugleichen gilt. Genau aus diesem Grund ist es wichtig, einen Blick auf die Eigenschaften eines Schuhes zu werfen, bevor er gekauft wird – doch dazu solltest Du die häufigsten Begrifflichkeiten rund um das gesunde Laufen kennen. Erst dann kannst Du mit Sorgfalt Deinen eigenen Laufschuhtest machen, indem Du Dir passende aussuchst und bei Ankunft des Paketes diese einfach mal zwei Stunden an den Füßen belässt – in der Wohnung.

 

 

Fachbegriffe rund um Laufschuhe

Gore-Tex Membranen

Häufig ist bei verschiedenen Typen von Schuhen zu lesen, dass sie mit Gore-Tex® Membranen ausgestattet sind. Dabei handelt es sich um eine doppelte Schicht aus expandiertem Polytetraflourethylen (ePTFE) und Polyurethan (PU). Diese Schicht ist von zahlreichen minimalen Poren durchzogen – um genau zu sein, sind es rund 1,4 Milliarden Mikro-Poren pro Quadratzentimeter. Da die Poren deutlich kleiner sind als ein Wassertropfen – egal, wie sehr er sich auch aufspaltet – ist das Eindringen unmöglich. Das führt dazu, dass das Material nicht nur Wasser abweist, sondern Wasser überhaupt nicht durch lässt – ein wertvoller Aspekt bei einem Schuh, der beispielsweise beim Wandern oder sonstigen Outdooraktivitäten getragen wird. Im Gegensatz dazu kann jedoch der Wasserdampf, der beim Schwitzen entsteht, ungehindert nach außen gelangen. Schuhe, die damit ausgerüstet sind, können also mit Fug und Recht als tatsächlich wasserdicht und atmungsaktiv bezeichnet werden.

EVA

Der nächste Fachbegriff, der für viele Schuhe spricht, ist die Sohle aus „EVA“. Kurz gefasst handelt es sich dabei um einen aufgeschäumten Kunststoff, der hervorragende Dämpfungseigenschaften besitzt. Zudem ist EVA (Ethylenvinylacetat) extrem leicht, was insbesondere bei einem Dämpfungsschuh enorm wichtig ist. Eine Gesundheitsgefährdung durch den Kunststoff besteht übrigens nicht, auch dann nicht, wenn die Schuhe barfuß getragen werden. EVA ist hautfreundlich, leicht, robust und pflegeleicht – ideal also, um in einem Wanderschuh verarbeitet zu werden.

Pronationsstützen

Eine Pronationsstütze ist ein Keil, der am inneren Fuß entlangläuft und verhindern soll, dass der Läufer zu stark nach innen abknickt. Die Art, wie sich der Fuß nach innen dreht, wird als Pronation bezeichnet – daher der Name. Allerdings wird über den Sinn oder Unsinn von Pronationsstützen heftig diskutiert. Die einen lehnen den Einsatz in Schuhen komplett ab, die anderen schwören darauf. Doch so pauschal sollte nicht geurteilt werden. Es gibt sicherlich Umstände, die eine Pronationsstütze erforderlich machen. So können Pronationsstützen bei schweren Läufern ebenso hilfreich sein wie bei Laufanfängern, deren Muskulatur an den Füßen noch nicht ausreichend gekräftigt ist. Hier haben wir für Sie einen übersichtlichen Artikel zu diesem Thema erstellt.

Flexkerben

Flexkerben (Flexionskerben) sind an der Außensohle angebracht und machen diese biegsam. Sie entscheiden über das Abrollverhalten vom Aufsetzen der Ferse bis hin zum Abstoßen mit den Zehen.

Schuhgewicht

Vorsicht vor der Vorstellung, ein leichter Schuh ist automatisch ein guter Schuh für die Trainingsrunde. So pauschal kann man das nicht sagen. Dämpfungsschuhe haben durchaus mal ein Schuhgewicht von 300g bis 400g. Neutralschuhe sind mit 200 g absolute Leichtgewichte, hier sind 250g bis 300g eher die Regel.  Barfußschuhe hingegen wiegen oft nur zwischen 100g und 180g. Und die sogenannten Lightweightschuhe bleiben in einem Rahmen von etwa 150g, 180g bis auch mal 200g. Auf 300g schaffen es solche Leichtlaufschuhe eher nicht.

Alle wichtigen Details von Laufschuhen auf einen Blick

Der Schaft schützt den Fuß – er ist quasi die Umhüllung und besteht meist aus Leder, Nylon oder aus wasserdichten Membranen.

Die Fersenschale wird normalerweise aus Kunststoff gefertigt und wird komplett in den Schaft eingebettet. Sie schützt die Ferse und sorgt dafür, dass der Rückfuß stabilisiert wird.

Manche Laufschuhe sind mit einer ausgeprägten Fersendämpfung ausgestattet, doch hier ist Vorsicht geboten: Wer Tendenzen zu einem Knickfuß zeigt – einer Fehlstellung, bei der der Fuß nach innen knickt – ist mit einer zu starken Dämpfung nicht gut beraten, denn dadurch kann der Rückfuß instabil werden. Läufer mit dieser Fehlstellung sollten auf eine gute Pronationsstütze achten, die den Fuß in eine stabile Lage bringt.
Achtung: Wer eine ausgeprägte Fehlstellung der Füße hat, sollte sich bei einem Orthopäden über die Wahl richtiger Einlegesohlen oder Schuhen kundig machen. Falsches Schuhwerk in Bezug auf Fußfehlstellungen können schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen.
Manche Laufschuhe sind mit einer Pronationsstütze versehen, diese ist in der Zwischensohle eingearbeitet und hilft dabei, nicht nach innen zu knicken.
Letztendlich sollte auf die Schnürung geachtet werden. Ein guter Laufschuh lässt sich auch im unteren Bereich gut schnüren und dient somit dem gesamten Fuß als Stütze.

Die besten Laufschuhe – wie finden?

Für regelmäßige Laufrunden empfiehlt es sich unbedingt, spezielle Laufschuhe zu kaufen, denn diese sind mit Eigenschaften ausgestattet, die die Gelenke schonen und die Muskulatur unterstützen. So wird oft das richtige Abrollen des Fußes gefördert und das Fußbett ist der Anatomie angepasst. Da bei jedem Schritt ein Vielfaches des eigenen Körpergewichtes auf den Fuß zurückfällt, sind Laufschuhe meist mit einer besonderen Dämpfung ausgestattet, die das Gewicht abdämpfen und somit schonend für den gesamten Körper sind.

Fazit

Jeder Mensch ist einzigartig und genauso spezifisch sind die Füße eines jeden Einzelnen. Je nach persönlichen Vorlieben und speziellen Eigenschaften wählst Du Deinen Laufschuh aus. Laufschuhe Damen, Laufschuhe Herren, im Normalfall gibt es Runningschuhe in gängigen, verfügbaren Größen, das bindet auch Kinder Laufschuhe mit ein. Hier auf dieser Seite findest Du genügend hervorragend beschriebene Schuhe für den Laufsport, egal, ob es sich um Modelle von PumaAdidasNikeSalomon, Brooks oder Asics handelt. Gute Laufschuhe sind langlebig und halten bei idealer Pflege viele Kilometer durch. Letztendlich kann sich so ein hochpreisiger Schuh als günstigere Variante im Gegensatz zu einem günstigen Schuh erweisen – einfach, weil der günstige Schuh unter Umständen schnell Verschleißerscheinungen zeigt. Deswegen – mit Bedacht Schuhe kaufen, damit Du lange Freude daran haben wirst. Zudem werden durch solide Schuhe Deine Gelenke geschont und der Muskelapparat im Fuß stabilisiert. Eine Wohltat für den ganzen Körper.

 

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